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Bohnen und Kohlgewächse



Buschbohnen

buschbohnen

Buschbohnen sind niedere, ertragreiche und besonders für den Erwerbsanbau geeignete Sorten. Auch für den Hausgarten eignen sie sich, auch wegen deren guten Tiefkühleigenschaften, sehr gut. Diese werden im Mai, nach den Spätfrostnächten, direkt ins Beet, in Reihen, ausgesät. Bohnengewächse geben wegen ihren Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff in den Boden ab und sind neben dem Ertrag, auch als Gründüngung anzusehen. Hier gibt es etliche Sorten, die für verschiedene Verwendungszwecke geeignet sind. Viele Sorten sind für eine einmalige Ernte ausgelegt, andere erntet man in 2-3 Durchgängen ab. Die Ernte erfolgt in jedem Fall sehr konzentriert.


Stangenbohnen

stangenbohnen

An Holzpfählen, oder auch an Metallstangen, wächst die grössere Art der Bohne heran, die Stangenbohne. Diese wird, zum gleichen Zeitpunkt, ebenfalls direkt ins Beet ausgesät. Hier brauchen wir keine Reihen, sondern eine Gruppe von 5-6 Samen, einen sogenannten Tuff um den Pfahl angeordnet. Stangenbohnen haben eine längere Erntezeit, als ihre niederen Artgenossinnen. Von der Grösse her gesehen, gibt es verschiedene Sorten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Auch betreffend Geschmack und Farbe gibt es hier unterschiedliche Richtungen. Auch Borlotti- und Indianerbohnen gehören fast dazu, ausser, dass hier nur die Samen und nicht der ganze Fruchtkörper verwendet werden. Achtung! Bohnensorten, deren Frucht mitverwendet wird, müssen rechtzeitig geerntet werden, da sie sonst zäh und mit "Fäden" versehen sind.


Erbsen und Kefen

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Erbsen sind Heute kaum mehr lohnend zu produzieren, da diese sehr billig, jedoch kaum frisch, auf dem Markt vorhanden sind. Hier gibt es auch niedere und höhere Sorten, die meist an einem Drahtgitter herangezogen werden. Kefen werden gleich angebaut, aber ganz verwertet. unbedingt früh ernten, da sie sonst mit Fäden versehen und kaum geniessbar sind. Sie haben einen ganz speziellen Geschmack, der sich deutlich von den Erbsen unterscheidet.


Weisskohl, Rotkohl

kohl

Weisskohl ist ein typischer Herbstgemüsevertreter und kann sehr vielseitig verwertet werden. Ungekocht in Salaten, gekocht als Gemüse (auch in Suppen), oder als Sauerkraut zu Metzgete oder anderen Herbstgerichten. Rotkohl kann ebenfalls zu Salat verarbeitet werden und wird als Rotkraut zu vielen Wildgerichten serviert. Die Aussaat erfolgt Anfang April- Mitte Mai in Kisten und wird als Setzling ins Beet ausgepflanzt. Diese Pflanzen benötigen einen grossen Pflanzabstand.


Blumenkohl, Romanesco

blumenkohl

Im Sommer und Herbst gedeiht der Blumenkohl mit seinem wohlschmeckenden weissen Blütenstand. Diese,wie alle Kohlarten, starkzehrende Pflanze, braucht unbedingt eine gute Nahrungsgrundlage im Boden, um eine gute Ernte hervorzubringen. Hier kann die Raupe des Kohlweisslings grosse Frassschäden hinterlassen, deshalb immer wieder auf einen Befall kontrollieren und nötigenfalls behandeln. Wende Dich an Fachpersonen, die Dich bei der richtigen Behandlungswahl unterstützen. Ein sehr schöner Vertreter in Form und Farbe ist der Romanesco. Er unterscheidet sich im Geschmack deutlich vom Blumenkohl. Die Anzucht ist gleich wie die des Blumenkohls. Ein dunkelgrüner Gegenpool bildet der Broccoli, der sich in Aufzucht und Gestalt etwa gleich verhält.


Wirz

wirz

Eine sehr schöne Blattnervatur besitzt der Wirz, eine weitere vielseitige Kohlart. Er wird viel gekocht am Stück, oder als Blatt und in Suppen verwendet. Anzucht wie beim Weisskohl.


Chinakohl

chinakohl

Chinakohl ist die fernöstliche Antwort des Kohls und wird hauptsächlich in der asiatischen Küche und als Salat verwendet. Chinakohl wird ebenfalls zu Setzlingen herangezogen und anschliessend ins Beet ausgepflanzt.


Zuletzt geändert am 08. 06. 2006 01:08:58
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