
Dracaenaceae
Durch ihren schon im jungen Alter gut entwickelten, langen Stamm, der unten breiter und wie ein Fuss aussieht, hat sich die Beaucarnea ihren Namen eingefangen. Ihr überhängendes Laub ist von frischgrüner Farbe und wird sehr lang. Mit zunehmendem Alter dorren die Enden des Laubes ab und sehen aus wie ein Ponyschwanz. Dies ist völlig normal und kann durch abschneiden im abgedorrten Teil leicht beseitigt werden, wenn es stört.
Als Zimmerpflanze oder auch im Wintergarten.
Mexico
- 300 cm
- erst im Alter
Diese Pflanze liebt einen sonnigen und erträgt auch schattige Standorte relativ gut.
Der Elefantenfuss hat mittlere Nahrungsansprüche und sollte im während der Wachstumsphase alle 2 Wochen gedüngt werden. Im Winter die Düngergaben auf 1 mal pro Monat reduzieren. Nahrungsmangel erkennst Du sehr gut an hellgrünem bis gelbem Laub. Nicht zu oft umtopfen, dafür ein genügend grosses Pflanzgefäss wählen. Als Erdmischung eignet sich eine Zimmerpflanzenerde, die mit etwas gut verrottetem Kompost (2 Jahre alt) und Sand ergänzt wird. Ansonsten sind die Pflanzen anspruchslos und eignen sich auch bestens für Hydrokultur.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat.
keine

Begoniaceae
Diese sehr spezielle Sorte der Königsbegonie gefällt dank ihren exklusiven, wie Schneckenhausspiralen gedrehten Blättern. Wie die Grundart schimmert auch sie in verschiedenen Farben. Die Blüten dagegen sind einfachblühend weiss und eher unscheinbar. Ihr Wuchs ist gedrungen und ihre Triebe wachsen flach dem Boden entlang und verbreiten sich in die Umgebung.
Als Zimmerpflanze.
Kulturform
- 25 cm
-
Diese Pflanze liebt einen warmen, hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung.
Königsbegonien haben mittlere Nahrungsansprüche und werden daher alle zwei Wochen mit Dünger versorgt. Im Winter reicht einmal pro Monat. Die Erde sollte stets leicht feucht, aber auch nicht zu nass sein. Als Erdmischung kannst Du Zimmerpflanzenerde verwenden. Wie bei allen Begonien, ist vor allem Mehltau eine Krankheit, die oft anzutreffen ist. Dies ist Zuhause meist weniger der Fall, da die Luftfeuchtigkeit wesentlich tiefer liegt als im Gewächshaus. Zur Behandlung stehen geeignete Pflanzenschutzmittel im Fachgeschäft bereit.
Die Vermehrung erfolgt durch Blattstecklinge oder auch Teilung.
keine

Cycadaceae
Der Sagopalmfarn sieht mit seinen grossen, wachsartigen Wedeln, die starr nach aussen wachsen sehr edel aus. Er ist eine sehr urtümliche Pflanze und gewissermassen etwas zwischen Farn und Palme, aber keines von beidem. Seine Wedel rollen sich wie bei Farnen aus, aber er entwickelt keine Sporen zum Arterhalt. Im zunehmenden Alter bildet er einen Stamm wie eine Palme. Er wächst nur sehr langsam und ist deshalb meist nur als kleine Pflanze erhältlich oder sonst sehr teuer.
Als Zimmerpflanze oder für den beheizten Wintergarten geeignet.
Südjapan
- 100 cm
-
Diese Pflanze liebt einen sonnigen und warmen Standort. Im Winter sind kühlere Temperaturen bis max. +15 Grad ideal.
Der Sagopalmfarn kann im Sommer draussen gehalten werden, muss aber zuerst an die Sonne gewöhnt werden. Dazu eignet sich ein halbschattiger Standort, ein Sonnenschirm oder auch eine Sonnenstore, welche dann über die Mittagshitze zum Schutz aufgezogen wird. Er benötigt nur wenig Dünger und so reicht es, ihn einmal pro Monat mit Nahrung zuversorgen. Wenn ein Blatt ensteht, die Düngergaben auf alle zwei Wochen ausdehnen, bei grossen Pflanzen einmal wöchentlich. Auch Wasser benötigt er wenig, jedoch darauf achten, dass die Pflanze beim düngen leicht feucht steht. Staunässe vermeiden.
Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Teilung.
keine

Dracaenaceae
Die zu den Drachenbämen gehörende Pflanze fällt durch ihre panaschierten Blättern und der frühen Stammbildung auf. Vor allem zu Tuffs gepflanzt in Etagen sehr dekorativ.
Als Zimmerpflanze geeignet.
Tropisches Afrika
- 200 cm
-
Diese Pflanze liebt einen hellen Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Sie erträgt Zugluft nur sehr schlecht.
Der Drachenbaum hat mittlere Nahrungsansprüche und liebt einen nicht zu feuchten Boden. Zwischen dem Giessen immer wieder kurz antrocknen, aber nicht ganz austrocknen lassen. Staunässe auf jeden Fall vermeiden, denn das würde den sicheren Tod der Pflanze bedeuten. Als Erde eignet sich handelsübliche Zimmerpflanzenerde. Falls die Pflanze zu hoch wird, kannst Du einfach mit der Rosenschere oder einer Astsäge den Stamm kürzen und die Pflanze treibt dann wieder aus. Dies geschieht mit Vorteil im Frühjahr. Sie eignet sich auch gut für Hydrokultur.
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge.
keine

Pandanaceae
Diese sehr schöne Pflanze stammt aus dem tropischen Regenwald und fällt durch ihren geschraubt wachsenden Stamm auf. Die Art tectorius bildet riesige Blätter und viele Stämme, die dann sehr imposant aussehen. Für Zuhause gibt es die kleinere Art veitchii mit grünem Laub oder variegatus mit gelb- grün panaschiertem Laub. Entwickelt sich rasch zu ziemlich stattlichen Pflanzen, die entsprechend Platz benötigen.
Die kleinere Art veitchii als Zimmerpflanze.
Polynesien
100- 500 cm
-
Diese Pflanze liebt einen warmen, hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung.
SChraubenbäume haben hohe Nahrungsansprüche und werden daher wöchentlich mit Dünger versorgt. Im Winter reicht zweimal pro Monat. Die Erde sollte stets leicht feucht, aber auch nicht zu nass sein. Als Erdmischung kannst Du Zimmerpflanzenerde verwenden. Dein Schraubenbaum ist für eine Dusche mit temperiertem Wasser sehr dankbar und wird es mit schöner Entwicklung danken. Auch in Hydrokultur entwickelt sich der Schraubenbaum problemlos.
Die Vermehrung erfolgt durch Teilung (Kindtriebe am Stamm), Stecklinge oder auch durch Aussaat.
keine

Urticaceae
Zierliche Kleinpflanze, deren Laub etwas runzelig erscheint und vor allem mit den schmalen, aufrechten Blütenständen ihre volle Wirkung entfaltet.
Als Zimmerpflanze geeignet.
Westindien, Mittel- Südamerika
15- 20 cm
-
Diese Pflanze liebt einen hellen Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Die Kanonierblume hat mittlere Nahrungsansprüche und liebt einen stets etwas feuchten Boden. Als Erde eignet sich handelsübliche Zimmerpflanzenerde.
Die Vermehrung erfolgt durch Triebstecklinge, die in die feuchte Erde zu ca. 3 Stück pro Topf gesteckt werden.
keine
Hier folgen in nächster Zeit weitere, interessante Pflanzenportraits. Also schau später wieder mal vorbei, um andere Pflanzen kennen zu lernen.