
Punicaceae
Ihr robuster Habitus wird durch die harten Blätter und die fast immer vorhandene Bedornung hervorgerufen. Die ledrigen Blätter sind lanzettförmig, ca. 5 bis 8 cm lang und meistens in Zweiergruppen gegenständig an den vierkantförmigen Zweigen angeordnet und werden im Winter abgeworfen. Die Blüten sind trichterförmig mit ca. 3 cm Durchmesser und in der Wildform leuchtend rot. Als Zuchtformen des Granatapfelbaums sind aber auch andere Farben bekannt. Die Frucht, der Granatapfel, ist apfelförmig und besitzt auch ungefähr die gleiche Größe der Äpfel. Der innere Aufbau der Frucht unterscheidet sich hiervon jedoch deutlich. Die Pflanzen können bis zu mehreren hundert Jahren alt werden.
Sehr dekorative und dankbare Kübelpflanze. Sie wirkt sehr gut auch in Eingangsbereichen, bei Sitzplätzen, Terrassen oder in Wintergärten. Punica granatum ist eine uralte Kulturpflanze, die schon sehr lange bekannt ist, so daß die ursprüngliche Heimat nicht mehr zweifelsfrei bestimmbar ist. Der Granatapfelsaft wird für Getränke, die Schale der Frucht als Gerb- und Färbemittel und die Rinde zur Herstellung adstringierender Mittel verwendet.
Südwesteuropa, Zentral- und Südwestasien
150- 300 cm
Juni- August
Diese Pflanze liebt einen warmen und sonnigen Standort. Im Winter kühl und hell.
Ab Anfang März regelmässig düngen und bei warmer Witterung an einem geschützten Platz an der Sonne aufstellen. Bei kalter Witterung ins Haus nehmen. Ab Mitte Mai kann die Pflanze bis in den September draussen gelassen werden. Ab Frosteintritt die Pflanze an einem kühlen, hellen Platz im Haus aufstellen und sehr vorsichtig giessen. An südlicher, milder Lage ist die Pflanze bedingt winterhart (max. -10 Grad Celsius)und kann auch draussen gepflanzt werden. Sie bevorzugt eine durchlässige, gute Gartenerde und hat einen mittleren Nahrungsbedarf (im Sommer alle zwei Wochen und im Winter einstellen.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat.
keine
Onagraceae
Die Sorten der Fuchsien reichen in den Farbtönen von weiss, rosa, rot bis lila, welche sich meist aus Farbkombinationen aus zwei Farben zusammensetzen. Es gibt straff aufrechte, halbhängende, sowie auch stark hägende Sorten, die gefüllt oder einfach blühend sind und gross- oder kleinblumig sind.
Sehr dekorative und dankbare Kübelpflanze für halbschattige Lagen. Sie wirkt sehr gut auch in Eingangsbereichen, bei Sitzplätzen, Terrassen. Es gibt sie auch als Stämme oder Ampeln zu kaufen, welche bei entsprechender Kombination ein besonderer Blickfang sind.
Ursprungsarten Mittel- und Südamerika
30- 50 cm
Mai- Oktober
Diese Pflanze liebt einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Im Winter kühl und hell.
Ab Anfang März regelmässig düngen und bei warmer Witterung an einem geschützten Platz an der Sonne aufstellen. Bei kalter Witterung ins Haus nehmen. Ab Mitte Mai kann die Pflanze bis in den September draussen gelassen werden. Ab Frosteintritt die Pflanze an einem kühlen, hellen Platz im Haus aufstellen und sehr vorsichtig giessen. Sie bevorzugt eine durchlässige, gute Gartenerde und hat einen mittleren Nahrungsbedarf (im Sommer jede Woche und im Winter einmal monatlich. Achtung! Auf Schadensymptome wie welken, angefressenes Laub oder Käfer achten. Der Dickmaulrüsslerkäfer (d.h. dessen Engerling) liebt es, die Wurzeln von älteren Fuchsien anzufressen und sich daran gütlich zu tun.
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge oder Aussaat.
Bei fruchtbildenden Sorten darauf achten, die gebildeten kleinen Früchte zu entfernen, da diese der Pflanze viel Kraft wegnehmen und sie nicht mehr gleich blühwillig ist. Etwas Arbeit- aber sie lohnt sich.

Asteraceae (Compositae)
Die Margerite für den Balkon ist ein dankbarer Blüher, der den ganzen Sommer bis zum Frost mit seiner Blütenpracht erfreut. Sie entwickelt sich bei guter Nährstoffversorgung rasch zu stattlichen, rundlichen Büschen und wird etwa gleich breit wie hoch. Es gibt sie auch als Stämme zu kaufen.
Sie wirkt sehr gut auch in Eingangsbereichen, bei Sitzplätzen, Terrassen oder in Rabatten.
Die Ursprungsform stammt von den Kanarischen Inseln
50- 80 cm
Mai- Oktober
Diese Pflanze liebt einen warmen und sonnigen Standort. Im Winter kühl und hell.
Ab Anfang März wöchentlich düngen und bei warmer Witterung an einem geschützten Platz an der Sonne aufstellen. Bei kalter Witterung ins Haus nehmen. Ab Mitte Mai kann die Pflanze bis in den September draussen gelassen werden. Ab Frosteintritt die Pflanze an einem kühlen, hellen Platz im Haus aufstellen und sehr vorsichtig giessen. Darauf achten, dass die Pflanze genügend Wurzelraum hat, da diese einen hohen Nährstoffbedarf hat. Dies bedingt auch eine gute Wasser- und Düngerversorgung, damit die Freude lange währt. Nährstoffmangel erkennst Du schnell an gelblich verfärbenden Blättern und wenig nachkommenden Blütenknospen. Hier sollte bis zu zweimal die Woche flüssig oder mit einem Langzeitdünger gearbeitet werden. Wichtig ist, dass die Pflanzen nie länger trocken stehen, also bei Bedarf auch zweimal täglich giessen.
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge oder Aussaat.
Es ist wichtig, die abgeblühten Blüten zu entfernen, damit die Pflanze ihre Kraft nicht in die Samenproduktion verliert.

Das Kapkörbchen öffnet seine Blüten bei Sonnenschein und schliesst sie bei Regen, weshalb diese Pflanze auch regenzeigendes Kapkörbchen genannt wird. Ihre violett- weissen Korbblüten sind sehr dekorativ. Sie eignen sich besonders für Rabattenpflanzungen, Kübel und Pflanzenschalen. Sie lässt sich aber auch als Schnittblume verwenden.
Südafrika
20- 30 cm
Juni-Oktober
Diese Pflanze liebt einen warmen und sonnigen Standort.
Regelmässig düngen und an einem geschützten Platz an der Sonne aufstellen. Bei starker Sonneneinstrahlung die Blüten nicht überbrausen.
Sie wird im April bis Mai in Kisten oder ab Mai direkt ins Freiland ausgesät.
keine.

Haemodoraceae
Die Känguruhpfote gefällt mit ihren bis zu 150 cm hoch, bizarr wachsenden, samtigen Blütenstielen und Blüten, denen sie ihren Namen verdankt. Die gelblich- bräunlich gefärbten Blätter werden bis zu 50 cm lang und bilden eine kompakte Rosette.
Für Terrasse oder Wintergarten gut geeignet und eine willkommene Abwechslung zu den gewohnten Pflanzen.
Westaustralien
30- 150 cm
Mai- Juni
Diese Pflanze liebt einen sonnigen, warmen Standort. Im Winter hell und kühl.
Die Känguruhpfote liebt einen warmen und trockeneren Boden. Ab März düngen und bei warmem Wetter nach draussen stellen. In kühlen Nächten ins Haus nehmen. Den Sommer über darfst Du sie draussen lassen und ab Frostbeginn wird wieder eingewintert. Die Düngergaben dann auf einmal im Monat beschränken und sehr vorsichtig giessen.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat.
keine

Lamiaceae
Rotblumige Salbeiart, die durch ihre lange Blütezeit auffällt.
Sehr wirkungsvoll in Rabatten oder Pflanztrögen.
USA, Mittelamerika
60- 80 cm
Juni- Oktober
Diese Pflanze liebt einen sonnigen, warmen und etwas trockenen Standort.
Diese schöne und anspruchslose Pflanze braucht keine besondere Pflege.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat.
bei uns nicht winterhart.
Hier folgen in nächster Zeit weitere, interessante Pflanzenportraits. Also schau später wieder mal vorbei, um andere Pflanzen kennen zu lernen.